Südafrika: Schikanen gegen Journalisten beenden, Medienfreiheit sicherstellen

Am Welttag der Pressefreiheit bekräftigt Amnesty International die Forderung, dass unabhängige Journalisten ihre Arbeit frei von Schikanen, Einschüchterungen, Drohungen und Repressalien ausüben können müssen.

„Die Behörden müssen ihre Bemühungen verstärken, das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Medienfreiheit im Land zu respektieren, zu schützen und zu fördern. Es ist wichtig, dass Journalisten ihre Arbeit in einem förderlichen und sicheren Umfeld machen können. Journalismus ist kein Verbrechen, und die Medien sollten frei sein, ihre Arbeit ohne Angst zu tun“, sagte die Geschäftsführerin von Amnesty International Südafrika, Shenilla Mohamed. Weiterlesen

Östliches und südliches Afrika: Einschränkung der Medienfreiheit während der COVID-19-Krise in der Region zeigt dringenden Bedarf an Zugang zu Informationen auf

Auszug aus der Pressemitteilung vom 3.5.2021:

Journalisten und Medienhäuser im gesamten östlichen und südlichen Afrika wurden im vergangenen Jahr zunehmend angegriffen, obwohl der Zugang zu Informationen während der COVID-19-Pandemie und anderer Krisen in der Region dringend notwendig ist, so Amnesty International heute.
Überall in der Region wurden Medienmitarbeiter entlassen, Fernsehsender suspendiert oder geschlossen, die private Presse ins Visier genommen und Journalisten eingeschüchtert – ein schwerer Schlag gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Zugang zu Informationen. Weiterlesen

Malawi: Todesstrafe besiegt, da Oberstes Berufungsgericht sie für verfassungswidrig erklärt

Als Reaktion auf die Nachricht, dass der Oberste Berufungsgerichtshof in Malawi die Todesstrafe für verfassungswidrig erklärt hat, sagte Deprose Muchena, Regionaldirektor von Amnesty International für das östliche und südliche Afrika:  „Wir begrüßen das Urteil des Obersten Berufungsgerichts, das die Todesstrafe in Malawi für verfassungswidrig erklärt hat. Dies ist ein entscheidender Sieg gegen die Todesstrafe und stärkt das Recht auf Leben in dem Land. Weiterlesen

Südafrika: Tag der Freiheit wird durch Menschenrechtsverletzungen getrübt

Südafrika begeht den 27. Jahrestag der Freiheit zu einer Zeit, in der die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Bezug auf eine ganze Reihe von Menschenrechten, insbesondere soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte, verheerend sind.

„Die Verwendung von COVID-19 als Vorwand, um gegen die Menschenrechte vorzugehen, wird durch die Brutalität der Polizei, den Verlust von Lebensgrundlagen und andere Menschenrechtsverletzungen deutlich. Das macht es schwierig, fast drei Jahrzehnte der Freiheit zu feiern“, sagte die Geschäftsführerin von Amnesty International Südafrika, Shenilla Mohamed. Weiterlesen

Woche der Meinungsfreiheit 3.-5. Mai 2021: Soli-Aktion für Itai Dzamara

Am Morgen des 9. März 2015 wurde der Journalist und Demokratieverfechter Itai Dzamara in Harare, der Hauptstadt Simbabwes, verschleppt. Während eines Frisörbesuchs im Vorort Glen View beschuldigten ihn fünf Männer, Vieh gestohlen zu haben. Sie legten ihm Handschellen an und fuhren ihn in einem weißen Lieferwagen davon. Sein Aufenthaltsort ist bis heute unbekannt. Weiterlesen

Simbabwe: Wir sind wie streunende Tiere

Tausende leben aufgrund von Staatenlosigkeit am Rande der Gesellschaft in Simbabwe

Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) ist die genaue Zahl der weltweit staatenlosen Menschen nicht bekannt. Das UN-Flüchtlingshilfswerk schätzt jedoch, dass es weltweit viele Millionen gibt – von denen etwa ein Drittel Kinder sind. Die Agentur stellt weiter fest, dass „Staatenlosigkeit aus einer Vielzahl von Gründen entstehen kann, einschließlich der Diskriminierung bestimmter ethnischer oder religiöser Gruppen oder aufgrund des Geschlechts, der Entstehung neuer Staaten und des Transfers zwischen bestehenden Staaten sowie Konflikten mit dem Staatsangehörigkeitsrecht.“ Weiterlesen

Simbabwe: Eine Schlange und COVID-19 im Hochsicherheitsgefängnis – Die Haft der Oppositionsparlamentarierinnen Joanna Mamombe und Cecilia Chimbiri

Berichten zufolge gelang am Sonntag, den 14. März 2021, eine Schlange in eine Gefängniszelle, in der die MDC-Allianz-Jugendführerinnen Joanna Mamombe und Cecilia Chimbiri im Hochsicherheitsgefängnis Chikurubi festgehalten wurden. Laut der angesehenen Journalistin Violet Gonda brauchten die Wärter des Zimbabwe Prisons and Correctional Services (ZPCS) sehr lange, um zu reagieren, obwohl das MDC-Allianz-Duo um Hilfe schrie. Weiterlesen

Madagaskar: Gefahr und Verzweiflung

Präsident Rajoelina entscheidet sich für „Wundermittel“ statt Covid-19-Impfstoff

Anstatt die von der WHO zugelassenen Impfstoffe einzusetzen, empfiehlt die Regierung von Madagaskar ein pflanzliches „Wundermittel“. Trotz steigender Infektionszahlen wirbt die Regierung weiterhin für das pflanzliche Tonikum Covid Organics (CVO), obwohl es keine Beweise gibt für die Wirksamkeit bei der Vorbeugung von Covid-19 Infektionen. Weiterlesen

Tausende sind durch drohende Zwangsräumungen in Eswatini und Simbabwe von Vertreibung bedroht

Die Geißel der Zwangsräumung bringt Tausende von Menschen im südlichen Afrika in ernste Gefahr, so Amnesty International heute. Die Organisation wies auf zwei Fälle in Eswatini und Simbabwe hin, in denen die Behörden versuchen, Menschen aus ihren Häusern zu vertreiben, um Platz für kommerzielle Interessen zu schaffen, ohne Verfahrensgarantien einzuhalten und ohne ihnen eine alternative Weiterlesen