Madagaskar: Weiterer Aktivist willkürlich inhaftiert

Am 21. April wurde der Aktivist Rakotoarijaona Vonimahery willkürlich festgenommen. Die Kriminalpolizei inhaftierte ihn, hielt ihn etwa eine Woche lang ohne Zugang zu einem Anwalt fest und die Staatsanwaltschaft klagte ihn der „kriminellen Verschwörung“ an. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. Er hat aber nur seine Rechte auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit friedlich wahrgenommen und sich über WhatsApp mit einem ehemaligen Politiker über den Stand des aktuellen politischen Übergangs in Madagaskar und die gebrochenen Reformversprechen unterhalten Weiterlesen

MADAGASKAR: EHEMALIGEN POLITIKER FREILASSEN

Sylvain Rabetsaroana, ehemaliger Senator und Präsidentschaftskandidat, ist seit März 2026 willkürlich in Haft. Zunächst hielten ihn die Sicherheitskräfte zwei Wochen lang fest, ohne dass ihm der Grund für seine Festnahme mitgeteilt wurde, später wurde er in das überfüllte Tsiafahy-Gefängnis überstellt – ohne Anklage, nach einer gewaltsamen Festnahme im Morgengrauen. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide. Seine Inhaftierung steht für das harte Vorgehen gegen ehemalige Regierungsvertreter*innen in Madagaskar – und muss sofort beendet werden. Weiterlesen

Eswatini: Missbrauch des Anti Terror Gesetzes

Diese Eingabe wurde für die Allgemeine Regelmäßige Überprüfung (Universal Periodic Review, UPR) von Eswatini während der 53. Sitzung der Arbeitsgruppe zur UPR erstellt. In der Eingabe bewertet Amnesty International die Umsetzung von Empfehlungen, die Eswatini im Rahmen seiner vorherigen Überprüfung erhalten hat. Im Fokus stehen dabei insbesondere Reformen von Gesetzen und Praktiken, die das Recht auf Meinungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit und friedliche Versammlung einschränken, ebenso wie Schutzmechanismen für faire Gerichtsverfahren und der Schutz vor Folter und anderen Misshandlungen. Weiterlesen

Sambia: Kurzfristige Verschiebung der RightsCon erscheint als dreister Akt chinesischer transnationaler Repression, dem entschlossen begegnet werden muss

Amnesty International und die Zambia Free Press Initiative (FPI) äußern große Sorge über den Angriff auf den Power News Network‑Journalisten Alfonso Kasongo am 19. April 2026 im Stadtteil Linda Compound im Distrikt Chilanga in Lusaka. Sie fordern die sambischen Behörden dringend auf, unverzüglich eine rasche, unabhängige, unparteiische und wirksame Untersuchung des Vorfalls einzuleiten und alle Verantwortlichen in fairen Verfahren zur Rechenschaft zu ziehen. Weiterlesen

Sambia: Behörden müssen zunehmende Angriffe auf Journalist*innen und die Medienfreiheit untersuchen

Amnesty International und die Zambia Free Press Initiative (FPI) äußern große Sorge über den Angriff auf den Power News Network‑Journalisten Alfonso Kasongo am 19. April 2026 im Stadtteil Linda Compound im Distrikt Chilanga in Lusaka. Sie fordern die sambischen Behörden dringend auf, unverzüglich eine rasche, unabhängige, unparteiische und wirksame Untersuchung des Vorfalls einzuleiten und alle Verantwortlichen in fairen Verfahren zur Rechenschaft zu ziehen. Weiterlesen

Beendet: Urgent Action MADAGASKAR: VERFOLGUNG VON JUNGEN AKTIVIST*INNEN BEENDEN

Update 18. Mai 2026: Alle vier festgenommenen Aktivist*innen  sind wieder auf freiem Fuß. Dies ist zwar eine positive Entwicklung, doch die Freilassung von drei der vier Aktivisten ist nicht bedingungslos.
Wir sind derzeit dabei, weitere Informationen von den Aktivist*innen und Anwält*innen einzuholen. Wir werden uns so bald wie
möglich melden bezüglich der nächsten Schritte. Weiterlesen

Urgent Action Malawi: Geflüchtete müssen ihre Waren zurück erhalten

Athanase Mvuyekure ist ein anerkannter Flüchtling aus der Demokratischen Republik Kongo. Er und 38 weitere Flüchtlinge und Asylsuchende in Malawi fordern die Rückgabe von 79 Schiffscontainern, die von der Polizei der Republik Malawi und den malawischen Streitkräften am 17. Mai 2023 beschlagnahmt und am 11. März 2026 versteigert wurden. Weiterlesen