Südliches Afrika: Personen mit Albinismus sind angesichts von COVID-19 besonders gefährdet

Pressemitteilung, 12. Juni 2020

Die Regierungen des südlichen Afrikas müssen den Schutz und das Wohlergehen von Menschen mit Albinismus gewährleisten, die inmitten der COVID-19-Krise zunehmend gefährdet sind, da der Lockdown in der gesamten Region den Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und Hautkrebskliniken sowie zu lebenswichtigem Sonnenschutz behindert, sagte Amnesty International heute vor dem Internationalen Tag zur Sensibilisierung für Albinismus. Weiterlesen

Simbabwe: AKTIVISTINNEN DROHT GEFÄNGNIS

Am 13. Mai 2020 wurden drei oppositionelle Aktivistinnen der MDC Alliance an einer Polizeisperre in Harare festgenommen. Der Grund: Sie hatten einen regierungskritischen Protest gegen die behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie und die sich dadurch verbreitende Hungersnot im Land angeführt. Noch am selben Tag „verschwanden“ die drei Frauen aus dem Polizeigewahrsam. Weiterlesen

Simbabwe: Amnesty fordert Fallenlassen der Scheinanklagen gegen Oppositionsführerinnen, die sexuelle Übergriffe erlitten haben

Pressemitteilung

Die stellvertretende Direktorin von Amnesty International für das südliche Afrika, Muleya Mwananyanda reagierte auf die Entscheidung der Polizei Simbabwes, drei Jugendführerinnen der Oppositionspartei MDC-Allianz für die Teilnahme an friedlichen Protesten gegen den Hunger während des Lockdowns im vergangenen Monat anzuklagen: Weiterlesen

Südafrika: E-Mail Aktion wegen gewaltsamer Übergriffe durch staatliche Sicherheitskräfte

Seitdem der südafrikanische Präsident, Cyril Ramaphosa, Anfang März 2020 den National State of Disaster und kurz darauf den landesweiten Lock Down verkündet hat, kam es bei der Durchsetzung der Lock Down-Maßnahmen zu zahlreichen Übergriffen durch staatliche Sicherheitskräfte. Die Polizeibeamt_innen der SAPS werden bei der Durchsetzung der Maßnahmen vom südafrikanischen Militär, der South African National Defence Force (SANDF) unterstützt. Weiterlesen

Südliches Afrika: Regierungen müssen bei der Verteilung von COVID-19-Nahrungsmittelhilfe über die Politik hinaus handeln

Pressemitteilung von Amnesty International

Während einige Regierungen dringend benötigte soziale Schutzmaßnahmen durchführen, um die Auswirkungen von COVID-19 abzuschwächen, einschließlich der Verteilung von Nahrungsmittelhilfe an arme Familien und diejenigen, die ihr Einkommen verloren haben, entstehen in den Ländern des südlichen Afrikas Muster parteipolitischer Nahrungsmittelverteilung, sagte Amnesty International heute. Weiterlesen