Malawi: Menschen mit Albinismus brauchen dringend Schutz nach grausamer Ermordung

Nach der Bestätigung der Ermordung von Ian Muhamba, einem 20-jährigen Mann mit Albinismus, sagte der Direktor von Amnesty International für das östliche und südliche Afrika, Deprose Muchena:

„Dieser brutale Mord ist die jüngste Erinnerung daran, dass Malawi für Menschen mit Albinismus ein gefährlicher Ort bleibt. Die malawische Regierung muss diese gefährdete Gruppe vor Mord, Entführung und Verfolgung schützen, da die Täter nur selten zur Rechenschaft gezogen werden. Weiterlesen

Eswatini: Behörden müssen erfundene Anklagen gegen Abgeordnete fallen lassen und sie sofort und bedingungslos freilassen

Im Vorfeld einer Kautionsanhörung am 29. Juli vor dem Obersten Gerichtshof in Mbabane gegen die beiden Parlamentsabgeordneten Mduduzi Bacede Mabuza und Mthandeni Dube, die unter dem Gesetz zur Bekämpfung des Terrorismus und wegen Verstoßes gegen die Covid-19-Vorschriften angeklagt sind, erklärte Deprose Muchena, Direktor von Amnesty International für das östliche und südliche Afrika: Weiterlesen

Ausführlicher Bericht Zambia: Tötungen und brutales Vorgehen gegen Andersdenkende

Bei der Pressekonferenz von Amnesty International zur Lage in Zambia (siehe vorheriger Beitrag) wurde der ausführliche Bericht von Amnesty International vorgestellt. Hier der Link. Der Bericht „Ruling by fear and repression“ beschreibt. wie die Regierung in Zambia das Recht auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlungen in den letzten fünf Jahren bekämpft. Die Menschenrechtssituation hat sich Weiterlesen

Sambia: Tötungen und brutales Vorgehen gegen Andersdenkende bestimmen den Ton für die Wahlen im August

Jahre der zunehmenden Unterdrückung haben Sambia vor den Präsidentschaftswahlen im August an den Rand einer Menschenrechtskrise gebracht, so Amnesty International heute. In einem neuen Bericht mit dem Titel „Ruling by fear and repression“ (Regieren durch Angst und Unterdrückung) beschreibt die Organisation, wie die Rechte auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung vor allem in den letzten fünf Jahren zunehmend unter Beschuss geraten sind. Weiterlesen

Eswatini: Gebrochene Versprechen: Amnesty Internationals Einreichung für die UPR der UN

Dieser Beitrag wurde für die dritte allgemeine regelmäßige Überprüfung (UPR) von Eswatini am 8. November 2021 erstellt. Darin bewertet Amnesty International die Umsetzung der Empfehlungen, die bei der letzten UPR an Eswatini gerichtet wurden, unter anderem in Bezug auf die Beseitigung der Einschränkungen, die den vollen Genuss der Grundfreiheiten verhindern, und die Beseitigung aller Formen der Diskriminierung von Frauen. Weiterlesen

Warum Afrika den Afrikanischen Gerichtshof für Menschen- und Bürgerrechte unterstützen muss

Amnesty zum 23. Geburtstag des African Court

Arusha, Tansania [Al Jazeera]

Der erste und einzige panafrikanische Gerichtshof für Menschenrechte, der Afrikanische Gerichtshof für Menschenrechte und Rechte der Völker, wurde heute vor 23 Jahren gegründet. Obwohl seine Existenz, geschweige denn seine Wirkung, wenig bekannt ist, hat das Gericht mit Sitz in Arusha, Tansania, bemerkenswerte Fortschritte beim Schutz der Menschenrechte gemacht.

Das Gericht hat 55 Urteile in der Sache erlassen, 12 Gutachten erstellt und hat eine wachsende Anzahl von Fällen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen zu bearbeiten. Weiterlesen

Madagaskar: Verheerende Hungersnot macht humanitäre Intervention zwingend erforderlich

„Im Jahr 2020 benötigten etwa 27.100 Kinder eine lebensrettende Behandlung wegen schwerer Unterernährung, und  135.476 Kinder unter fünf Jahren waren abgemagert“  – Integrated Food Security Phase Classification

Angesichts der verheerenden Hungersnot im Süden Madagaskars, von der mehr als eine Million Menschen betroffen sind, müssen Geber*innen, ausländische Regierungen und die regionalen Führungskräfte ihre Hilfsbemühungen verstärken, um eine mögliche Menschenrechtskrise abzuwenden, so Amnesty International. Weiterlesen