In Simbabwe müssen sich sieben Aktivist_innen wegen Landesverrats verantworten, nachdem sie einen Workshop auf den Malediven besucht hatten, der von der zivilgesellschaftlichen Organisation CANVAS organisiert worden war. Fünf von ihnen sind bereits vor Gericht erschienen und wurden bis zum 6. Juni in Untersuchungshaft genommen. Bei einem Schuldspruch drohen den Aktivist_innen bis zu 20 Jahre Gefängnis. Weiterlesen
Simbabwe: Behörden verschärfen Angriff auf Menschenrechtsaktivisten
Simbabwe: Behörden verschärfen Angriff auf Menschenrechtsaktivisten
Die Behörden Simbabwes haben heute Nachmittag zwei weitere Menschenrechtsaktivisten auf dem Flughafen Harare in einem immer härter werdenden Angriff auf das Recht auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit verhaftet, sagte Amnesty International heute. Weiterlesen
Südafrika: Die Menschenrechte sollten im Mittelpunkt der neuen Präsidentschaftszeit von Ramaphosa stehen.
Cyril Ramaphosa soll am 25. Mai 2019, fast drei Wochen nach dem Wahlsieg seiner Partei des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), als Präsident Südafrikas in sein Amt eingeführt werden. Im Vorfeld der Amtseinführung sagte Shenilla Mohamed, Executive Director von Amnesty International South Africa: Weiterlesen
Malawi: Nach der Wahl sollten die Behörden die Straffreiheit für Angriffe auf Menschen mit Albinismus angehen.
Pressemitteilung:
Die Wahlen in Malawi, die nächste Woche stattfinden sollen, finden im Kontext langjähriger Misserfolge in der Strafjustiz und einer weit verbreiteten Straffreiheit für die Ermordung von Menschen mit Albinismus statt, sagte Amnesty International heute.
„In Malawi leben Menschen mit Albinismus weiterhin in Angst davor, für ihre Körperteile getötet oder entführt zu werden. Diese Wellen gewalttätiger Angriffe werden durch den falschen und gefährlichen Mythos angeheizt, dass Körperteile von Menschen mit Albinismus jemanden reich machen können“, sagte Deprose Muchena, Regional Director for Southern Africa von Amnesty International.
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Südliches Afrika: Die Pressefreiheit wird mundtot gemacht, während Journalisten, die Wahrheit veröffentlichen
Pressemitteilung:
Mosambik wird immer feindseliger gegenüber Journalisten. Sambia und Simbabwe gehören zu den Ländern, in denen der Medienraum weiter schrumpft. Amnestie fordert die Staaten auf, die Behandlung von Journalisten mit Verachtung einzustellen.
Die Medienfreiheit ist in mehreren Ländern des südlichen Afrika nach wie vor gefährdet, da Journalisten ins Gefängnis gesteckt wurden, weil sie einfach nur ihre Arbeit getan haben, sagte Amnesty International heute bei der Bestandsaufnahme am Welttag der Pressefreiheit. Weiterlesen