Monatsarchiv: Mai 2021

Madagaskar: Verheerende Hungersnot macht humanitäre Intervention zwingend erforderlich

„Im Jahr 2020 benötigten etwa 27.100 Kinder eine lebensrettende Behandlung wegen schwerer Unterernährung, und  135.476 Kinder unter fünf Jahren waren abgemagert“  – Integrated Food Security Phase Classification

Angesichts der verheerenden Hungersnot im Süden Madagaskars, von der mehr als eine Million Menschen betroffen sind, müssen Geber*innen, ausländische Regierungen und die regionalen Führungskräfte ihre Hilfsbemühungen verstärken, um eine mögliche Menschenrechtskrise abzuwenden, so Amnesty International. Weiterlesen

Simbabwe: Schwangere Frauen und Mädchen haben Schwierigkeiten beim Zugang zu öffentlichen Gesundheitseinrichtungen und riskieren lebensgefährliche Verletzungen

Schwangere Frauen und Mädchen sind dem Risiko lebensbedrohlicher geburtsbedingter Verletzungen ausgesetzt, darunter auch Geburtsfisteln, da viele aufgrund unzureichender Gesundheitsinfrastruktur, kultureller Praktiken und hoher Krankenhauskosten öffentliche Gesundheitseinrichtungen zugunsten von Hausgeburten meiden, so Amnesty International heute in einem neuen Bericht. Weiterlesen

Südafrika: Schikanen gegen Journalisten beenden, Medienfreiheit sicherstellen

Am Welttag der Pressefreiheit bekräftigt Amnesty International die Forderung, dass unabhängige Journalisten ihre Arbeit frei von Schikanen, Einschüchterungen, Drohungen und Repressalien ausüben können müssen.

„Die Behörden müssen ihre Bemühungen verstärken, das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Medienfreiheit im Land zu respektieren, zu schützen und zu fördern. Es ist wichtig, dass Journalisten ihre Arbeit in einem förderlichen und sicheren Umfeld machen können. Journalismus ist kein Verbrechen, und die Medien sollten frei sein, ihre Arbeit ohne Angst zu tun“, sagte die Geschäftsführerin von Amnesty International Südafrika, Shenilla Mohamed. Weiterlesen

Östliches und südliches Afrika: Einschränkung der Medienfreiheit während der COVID-19-Krise in der Region zeigt dringenden Bedarf an Zugang zu Informationen auf

Auszug aus der Pressemitteilung vom 3.5.2021:

Journalisten und Medienhäuser im gesamten östlichen und südlichen Afrika wurden im vergangenen Jahr zunehmend angegriffen, obwohl der Zugang zu Informationen während der COVID-19-Pandemie und anderer Krisen in der Region dringend notwendig ist, so Amnesty International heute.
Überall in der Region wurden Medienmitarbeiter entlassen, Fernsehsender suspendiert oder geschlossen, die private Presse ins Visier genommen und Journalisten eingeschüchtert – ein schwerer Schlag gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Zugang zu Informationen. Weiterlesen